Ja zum fairen Umwandlungssatz -

02.03.2010 Vol­ler Ein­satz der Partei­präsiden­ten für faire Ren­ten

Die Partei­präsiden­ten von FDP.Die Libe­ra­len, CVP, SVP, BDP und Grünlibe­ra­len en­gagier­ten sich heu­te auf dem Bun­des-platz für ein JA am 7. März zur Anpassung des BVG-Umwandlungs­sat­zes und für si­che­re und faire Ren­ten. Mit ihrem per-sönli­chen Ein­satz un­ter­strei­chen die Partei­spit­zen die Bedeu­tung der Vorla­ge für ein nach­haltiges Be­stehen der berufli-chen Vorsorge und damit un­se­res bewähr­ten und in­ternatio­nal an­erkann­ten Drei­säulensystems. Denn von ei­ner si­che­ren Altersvorsorge pro­fitie­ren alle Bür­ger.

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25.02.2010 Sichere Renten für alle Generationen

Generationenkomitee: Gemeinsam für faire Renten

Wer sich gegen die nötige Anpassung des BVG-Umwandlungs­sat­zes stellt, handelt ver­antwor­tungs­los. Sol­len weiterhin si­che­re Ren­ten aus­bezahlt wer­den, muss der BVG-Umwandlungs­satz auf 6,4 Pro­zent angepasst wer­den. Nur so kann die Nach­fi­nanzierungs­pf­licht von jährlich 600 Mil­lionen Franken durch die Erwerbs­tätigen gebremst wer­den, wäh­rend die gewohnte Lebens­hal­tung im Pensi­ons­al­ter weiterhin möglich ist, so das Ge­ne­rationen­komitee „Si­che­re Ren­ten für alle Ge­ne­rationen“. Die Anpassung des Umwandlungs­sat­zes ist zudem vor al­lem im In­ter­esse der Jun­gen.

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Fairer Umwandlungssatz für sichere Renten

1. Umwandlungssatz der höheren Lebenserwartung anpassen

Heute ist der Umwandlungssatz zu hoch. Bleibt dies unverändert und wird er nicht an die steigende Lebenserwartung angepasst, gibt die zweite Säule mehr aus, als die Pensionierten auf ihrem individuellen Konto ansparen. Die Folge sind Lücken in der zweiten Säule, die in erster Linie die Erwerbstätigen füllen müssen.

2. Pensionskassen nicht ruinieren

Der Umwandlungssatz legt zum Zeitpunkt der Pensionierung einen garantierten Zins für das Alterskapital fest, das im Verlauf der Bezugsdauer als Rente ausbe-zahlt wird. Je höher der Umwandlungssatz, desto höher die fixierte Rendite. Ein hoher Umwandlungssatz zwingt aufgrund von hohen Reditevorgaben die Pen-sionskassen zu riskanten Anlagestrategien.

3. Rentenlöcher und höhere Beiträge verhindern

Jährlich sind 600 Millionen Franken Rentenbezüge aus der 2. Säule nicht gedeckt. Dieses Loch wird grösser, je länger der Umwandlungssatz zu hoch bleibt. Die Löcher stopfen vor allem die Erwerbstätigen und nachfolgende Generationen über zusätzliche Beiträge.

Der Umwandlungssatz

Der Umwandlungs­satz be­stimmt, wie das ge­spar­te Gutha­ben in der 2. Säule in ei­ne jährli­che, lebens­lang garantier­te Rente umge­rech­net wird.

Für Rentner ändert nichts

Wer be­reits pensioniert ist, ist von der BVG-Revisi­on nicht betroffen. Ei­ne einmal festgelegte BVG-Rente ist nämlich auf Lebzei­ten garantiert. Die Senkung des Umwandlungs­sat­zes hat auch auf ei­nen Kapitalbezug kei­nen Einfluss.

Die Jugend kämpft für ihre Renten